Ein kleiner Rundgang durch den Kindergarten

Der Kindergarten umfasst zwei Gruppen mit zur Zeit 40 Plätzen. Die Gruppe 1 wird seit Herbst 1999 als integrative Gruppe mit 15 Kindern geführt. Die Gruppe 2 hat insgesamt 25 Plätze.

Die Förderung von Kindern, die von Behinderungen bedroht sind oder bereits Behinderungen aufweisen, zusammen mit nicht behinderten Kindern ist ein zentraler Gedanke moderner Erziehungsstile und nimmt auch in Maria Montessoris Werk einen bedeutenden Rang ein. Nicht behinderte Kinder lernen, Rücksicht zu nehmen und Verantwortung zu tragen. Die in ihrer Entwicklung beeinträchtigten Kinder erhalten frühzeitig die Möglichkeit, sich zu behaupten, selbstverständlich Hilfe anzunehmen und sich nach ihren Möglichkeiten selbständig zu betätigen. Nicht zuletzt legt auch der Anspruch, den Kindergarten im christlichen Geist der Nächstenliebe zu führen, die gemeinsame Erziehung von Kindern mit unterschiedlichen Voraussetzungen nahe.

Die Rahmenbedingungen

Der Kindergarten wird im Sinne der Montessori Pädagogik geführt und arbeitet nach dem Bayrischen Erziehungs- und Bildungsplan.

In jeder Gruppe arbeitet eine Erzieherin mit Montessori-Diplom und je nach Buchungszeiten und besonderen Förderungsbedarf weitere Fach- und Hilfskräfte. Die integrative Gruppe wird nach Bedarf durch weitere Fachkräfte aus der Frühförderung z.B. Sonderpädagogen, Logopäden, Ergotherapeuten oder Krankengymnasten unterstützt.

Neben den Gruppenräumen und der Turnhalle gibt es Musik-, Bau-, Puppen- und Werkecken sowie eine Gebetsecke, die von den Kindern in Absprache mit den pädagogischen Mitarbeiterinnen genützt werden. Auch der große Garten ist bei den Kindern sehr beliebt, sie können dort das ganze Jahr über spielen.