Kosmische Erziehung

Das Material zur kosmischen Erziehung verändert sich ständig, da sich durch die Zivilisation auch das Interesse des Kindes verschiebt.

Kinder sind wissbegierig, sie wollen erfahren, wie und warum etwas funktioniert, woher die Menschen kommen, wie die Erde entstanden ist usw. Das Material des Bereiches Kosmische Erziehung ermöglicht es dem Kind, Erfahrungen mit seiner natürlichen und sozialen Umwelt zu deuten und zu ordnen und Antworten auf seine vielfältigen Fragen zu erhalten.

Die kosmische Erziehung im Kindergarten umfasst die Bereiche Botanik, Zoologie, Geographie, Physik, Chemie, Geschichte, Kunst, Ethik, Anthropologie, Evolution und Umweltschutz. Die Kinder erfahren etwas über die Erde, auf der sie leben, sie experimentieren, pressen und benennen Blumen und Gräser und vieles mehr. Es gibt Puzzles aus Holz von den Kontinenten, den Ländern, den Bundesländern und die dazu passenden Flaggen.

Ein sehr wichtiger Bestandteil der kosmischen Erziehung ist das Ermöglichen von Experimenten und Beobachten.

Nachdem es z.B. möglich wurde, auf dem Mars zu forschen, wollen Kinder auch hier genaue Auskünfte über das Wie, das Wozu und Wer usw. haben. Die Erzieherin muss hier besonders viele Materialien selbst beschaffen (Zeitungsausschnitt vom Marsmobil usw.) oder gar herstellen, da sie sich nach den Fragen ihrer Kinder richten muss.

Um den Kindern den Umgang mit der Natur zu vermitteln, ist es uns wichtig, dass sie mit uns den Garten pflegen und verschieden Dinge anbauen und ernten. Auf diese Weise haben die Kinder die Möglichkeit, den Wert der Natur schätzen zu lernen.

Wir halten unsere Materialien gerade im Bereich der kosmischen Erziehung so vielfältig bereit, dass für jedes Kind etwas dabei ist. Das Kind, das vor allem über das „Be-Greifen“ lernt, findet z.B. die verschiedenen Wale als Kunststofftiere vor.

Kinder, die gerne malen, können z.B. Flaggen anmalen. Wer gerne bastelt, kann sich eine Monats- oder Jahreszeitenuhr herstellen. Kinder, die mit dem Lesen anfangen, finden Namenskärtchen, die den jeweiligen Kunststofftieren zuzuordnen sind. Wer es genauer wissen will, blättert in Kinderlexika und wer gerne selbst Hand anlegt, geht in den Garten und entfernt Unkraut. So findet jedes Kind etwas, was seinem Entwicklungsstand und seinem individuellen Interesse entspricht.

Neben den Materialien zur Verkehrserziehung im kosmischen Bereich kommen zwei Mal im Jahr pädagogisch geschulte Mitarbeiter der Polizei und erarbeiten mit den Kindern anhand von Filmen und praktischen Übungen das richtige Verhalten im Straßenverkehr. Auf gemeinsamen Spaziergängen kann dieses Verhalten dann teilweise veranschaulicht und eingeübt werden. Die Beachtung der Verkehrsregeln im familiären Bereich und das Einüben dort kann der Kindergarten jedoch nicht ersetzen!

Eine gute Voraussetzung für das richtige Verhalten im Straßenverkehr ist die Schulung der Sinne, um Gefahren wahrzunehmen und einzuordnen, sowie die Fähigkeit des Kindes, sich in vorgegebene Regeln einordnen zu können.